F51 Gropius Sessel
3.395,00 €
Lieferzeit: ca. 6-8 Wochen ab Werk
Beschreibung
Produktinformationen "F51 Gropius Sessel"
Der Tecta F51 Gropius Sessel ist nicht irgendein Sitzmöbel, er ist der ikonische Sessel für das Direktorenzimmer des Weimarer Bauhauses. Walter Gropius hatte dem Gebäude bereits die Dynamik der Moderne verliehen, entwarf ein kleines Gesamtkunstwerk aus Raum und Mobiliar, Wandteppich und Deckenleuchte. Nichts ist hier zufällig und alles nimmt Bezug aufeinander. Wer den isometrischen Aufriss des Direktorenzimmers (siehe Abbildung) studiert, sieht die Möbel als Teil eines dreidimensionalen Koordinatensystems. Durch diesen zentralen Raum des Weimarer Bauhauses sind alle wichtigen Gestalter gegangen, auch Mart Stam. Schon damals wurden sie bewusst oder unbewusst von der überragenden Idee des F51 Sessels inspiriert. Die Kragarmkonstruktion des F51 könnte man als Vorläufer zu den hinterbeinlosen Stühlen von Mart Stam zählen oder als Vorwegnahme des Kufenhockerprinzips Marcel Breuers 1925. Die erste Kragstuhl-Idee stammt von Walter Gropius. Trotz seiner kubischen Formgebung ist die Anmutung des Gropius Sessels mit seinen schweren, jedoch schwebenden Polstern und dem klaren Tragwerk menschlich. Walter Gropius hat mit dem Modell F51 ein Stück Raum um uns greifbar gemacht und in eine geometrische Form gebracht. Es scheint, als ob der Architekt zwei C-förmige Körper so ineinander gesteckt hätte, dass sie weiterhin Spannung vermitteln. Das auskragende Tragwerk stemmt Sitzrücken- und Armlehnpolster vom Boden ab. Der F51 Sessel strahlt Ruhe und Dynamik zur gleichen Zeit aus und verweist damit auf die zukunftsweisende Entwurfshaltung des Architekten, der Überkommenes radikal in Frage stellte.

Abb.: isometrischer Aufriss des Direktorenzimmer Walter Gropius
Walter Gropius war Gründer und Denker der Bauhaus-Idee. Der Architekt verspottete überkommene Architektur gern als "Salonkunst". Selbst stammt er aus einer Familie großer Baumeister. Martin Gropius war sein Großonkel. Nach Abruch seines Architekturstudiums lernte Walter Gropius zunächst im Büro von Peter Behrens - wie übrigens auch Adolf Meyer, Mies van der Rohe und Le Corbusier. In kurzer Folge schuf Gropius das, was wir heute als Moderne bezeichnen. Einen entschiedenen Bruch von und mit den Konventionen der Vergangenheit. Seiner kritischen Haltung zur traditionellen Baukunst konnte er mit der Bauhaus-Gründung eine neue Denkschule entgegen setzen. 1919 wurde Gropius zum Direktor der Großherzoglich-Sächsischen Hochschule für Bildende Kunst im thüringischen Weimar ernannt und gab der neuen Schule den Namen „Staatliches Bauhaus in Weimar“. Gropius verfolgte den Ansatz den Einteilung von Lehrling und Meister zwar einzuhalten, aber beider Lehren miteinander zu verweben. Über die Disziplinen hinweg zu arbeiten, interdisziplinär und im Geist des Forschens und Experimentierens. So verstand es Walter Gropius die Ideen der Architektur in die Gestaltung von Möbeln zu übertragen. Seine Entwürfe zeichnen sich vor allem durch die einzigartige Durchdringung von Volumen und Linearität aus. Bis zu seiner Schließung im Jahre 1933 führte Gropius das Bauhaus. Danach emigrierte er 1934 nach England und 1937 nach Cambridge in die USA, um als Professor für Architektur an der Universität Harvard zu lehren.
- Design: Walter Gropius
- F51 Gropius Sessel
- Gestell: Esche massiv, schwarz lackiert oder Nussbaum massiv
- Bezug: Stoff Divina Melange 180 anthrazit (100% Schurwolle) / Kavellerietuch (100% Schurwolle) / Hallingdall 130 grau (70% Schurwolle, 30% Viskose) oder Leder
- Bezugsfarbe: rot, grau, anthrazit, weiß, schwarz*
Abmessungen:
- Breite: ca. 70 cm
- Tiefe: ca. 70 cm
- Höhe: ca. 70 cm
- Sitzhöhe ca. 42 cm
*Farbabweichungen sind möglich
Eigenschaften
| Produktkategorie: | Sessel |
|---|
Hersteller
Tecta
Das Familienunternehmen Tecta mit Sitz in Lauenförde Niedersachsen zeichnet sich durch die Liebe für Qualität und Meisterstücke aus. Tecta fertigt in seiner eigenen Manufaktur nicht nur Reeditionen von Bauhaus-Möbeln und treibt Weiterentwicklungen, wie den Kragstuhl voran, sondern sucht im Austausch mit Künstlern und Architekten auch nach neuen eigenständigen Entwürfen, die den Geist der Moderne widerspiegeln, das Design weiterdenken und verbessern. Neue Ansätze entstehen dabei durch Einsatz innovativer Materialien und Fertigungstechniken. So steht jedes Tecta Möbelstück für einen zentralen Gedanken. Für zeitlose Modelle ist es nie zu früh oder zu spät - sie besitzen unvergänglichen Charakter. Über 30 originalgetreue und lizenzierte Bauhaus Reeditionen werden in der Tecta Manufaktur auf traditionelle Weise in aufwendiger Handarbeit hergestellt. Seit dem Jahre 1972 steht Tecta für die gemeinsamen Arbeiten mit Designern wie Walter Gropius, Marcel Breuer, Stefan Wewerka oder Jean Prouvé und lebt heute den Bauhaus Stil mit modernen Ideen im zeitgenössischen Sinne weiter.
Bewertungen 0
0 von 0 Bewertungen
Durchschnittliche Bewertung von 0 von 5 Sternen
Anmelden
Herstellerinformation:
TECTA Bruchhäuser & Drescher KG
Sohnreystraße 10
37697 Lauenförde
Deutschland
Tel: +49 (0) 5273 3789 0
Mail: info@tecta.de
Ähnliche Artikel
Lieferzeit: ca. 6-8 Wochen ab Werk
Der beeindruckende Tecta D43 Kragstuhl mit Armlehnen ist eine innovative Weiterentwicklung des D15 Stuhls aus dem Jahre 1960. Jeder D43 Stuhl wird behutsam in hochwertiger Verarbeitung an die Bedürfnisse der heutigen Ergonomie angepasst. Der Wunsch nach einer weicheren und organischen Formensprache mündete in der Umsetzung des Stuhlmodells D43. Die Bespannung der Sitz-, Rückenfläche und der Wangenarmlehnen aus verschiedensten Tecta Kunststoffgeflecht oder Naturrohrgeflecht erfolgt dabei in aufwendiger Handarbeit. Gestelle aus Präzisionsstahlrohre in Freischwingerqualität werden durch spezialisierte Metallverarbeiter gebogen, geschliffen und oberflächenbehandelt. So entsteht auf traditionelle Weise ein Stuhl der mit zeitgemäßem Komfort ausgestattet ist. Sanft, abgerundet und wohnlich mit komfortablen Sitzkissen überzeugt der Kragstuhl D43 mit einem entspannten und bequemen Sitzgefühl am Esstisch bei gemeinsamen Abenden mit Familie und Freunden. Dank einer großen Auswahl an verschiedensten Farbvariationen ist der D43 an die verschiedenste Raumsituationen anpassbar, egal ob für Esszimmer, Warte-, oder Loungebereich. Auf Anfrage ist der D43 Kragstuhl auch mit einem Sitzpolster im hochwertigen Leder oder anderen Stoffqualitäten erhältlich. Die ursprüngliche Idee zum Kragstuhl entstammt dem Konzept des berühmten Designers Marcel Breuer. Der Fertigung des Kragstuhls durch Tecta liegen drei Grundideen zugrunde, wie das Prinzip des Kragarms, das "tube aplati" von Jean Prouvé und die Möglichkeiten, welche sich aus der Kunstfertigkeit durch das Weben, Flechten und Binden ergeben. Seit dem Jahre 1978 arbeitete Axel Bruchhäuser der Inhaber von Tecta mit den Designern Jean Prouvé, Mart Stam und Marcel Breuer an den Weiterentwicklungen der hinterbeinlosen Kragstuhl-Konstruktion mit dem Ziel, die Festigkeit im gefährdeten Querschnitt des Stahlrohrs zu erhöhen. Nach Jean Prouvés Idee der "tube aplati", welche der französische Designer bereits im Jahre 1924 anwandte, erhielt Axel Bruchhäuser im Jahre 1987 das deutsche Patent und schließlich 1990 das Europa-Patent für den stapelbaren Kragstuhl "tube aplati", einer Form gepresster Stahlrundrohre, die letztendlich abgeplattet werden, bezogen auf dem französischen Begriff "aplatir", um Stabilität zu gewährleisten und den Kräfteverlauf am Gestell sichtbar zu machen. Der britische Architekt Peter Smithson erkannte als einer der ersten die Bedeutung dieses Kragstuhls, welchen er in den Büchern "Flying Furniture" und "Der Kragstuhl" als "the mystery of the B25" beschrieb. Die Urmodelle dieses Stuhls befinden sich heute im bekannten Kragstuhlmuseum in Lauenförde Niedersachsen. Armlehn-Kragstuhl Gestell: Stahlrohr verchromt, schwarz pulverbeschichtet oder Edelstahl Sitzschale: Tecta-Geflecht* gepolstertes Sitz- und Rückenkissen Bezug: Stoff Kavalliertuch* 100% Baumwolle teflonbeschichtete Kufengleiter optional Abmessungen: Breite: ca. 56 cm Tiefe: ca. 60 cm Höhe: ca. 79 cm Sitzhöhe ca. 48 cm Armlehnhöhe: ca. 69 cm *Farbabweichungen sind möglich
Lieferzeit: ca. 6-8 Wochen ab Werk
Der verstellbare D29 Kragstuhl ist eine moderne Neuinterpretation des zeitlosen Bauhaus Klassikers. Dank der justierbaren Bewegungsmechanik kann der kinetische D29 Stuhl über Verlagerung des Körpergewichts in seiner Neigung verstellt werden, um so die ideale Sitzposition zum arbeiten oder entspannen finden zu können. Leicht federnd und mit einer hohen Rückenlehne ausgestattet bietet Ihnen der Kragstuhl D29 den größtmöglichen Sitzkomfort. Die gepolsterte Sitzfläche wurde perfekt auf die von Hand geflochtenen Rückenlehne abgestimmt. Das "tube aplati" Gestell dieses stilvollen Sitzmöbels kann wahlweise in Stahlrohr oder Edelstahl konfiguriert werden. Das Sitzpolster kann mit hochwertigem Leder oder in Stoff bezogen werden. Auf Anfrage ist das Kragstuhlmodell D29 auch in einer vollgepolsterten Variante mit Sitz, Rücken und Armlehnen in Leder- oder Stoffbezug erhältlich. Die ursprüngliche Idee zum Kragstuhl entstammt dem Konzept des berühmten Designers Marcel Breuer. Der Fertigung des Kragstuhls durch Tecta liegen drei Grundideen zugrunde, wie das Prinzip des Kragarms, das "tube aplati" von Jean Prouvé und die Möglichkeiten, welche sich aus der Kunstfertigkeit durch das Weben, Flechten und Binden ergeben. Seit dem Jahre 1978 arbeitete Axel Bruchhäuser der Inhaber von Tecta mit den Designern Jean Prouvé, Mart Stam und Marcel Breuer an den Weiterentwicklungen der hinterbeinlosen Kragstuhl-Konstruktion mit dem Ziel, die Festigkeit im gefährdeten Querschnitt des Stahlrohrs zu erhöhen. Nach Jean Prouvés Idee der "tube aplati", welche der französische Designer bereits im Jahre 1924 anwandte, erhielt Axel Bruchhäuser im Jahre 1987 das deutsche Patent und schließlich 1990 das Europa-Patent für den stapelbaren Kragstuhl "tube aplati", einer Form gepresster Stahlrundrohre, die letztendlich abgeplattet werden, bezogen auf dem französischen Begriff "aplatir", um Stabilität zu gewährleisten und den Kräfteverlauf am Gestell sichtbar zu machen. Der britische Architekt Peter Smithson erkannte als einer der ersten die Bedeutung dieses Kragstuhls, welchen er in den Büchern "Flying Furniture" und "Der Kragstuhl" als "the mystery of the B25" beschrieb. Die Urmodelle dieses Stuhls befinden sich heute im bekannten Kragstuhlmuseum in Lauenförde Niedersachsen. Kragstuhl Gestell: Stahlrohr verchromt oder Edelstahl "tube aplati" Rücken: Tecta-Geflecht* Armlehnen umwickelt justierbare Bewegungsmechanik teflonbeschichtete Kufengleiter nur auf Anfrage Abmessungen: Breite: ca. 56 cm Tiefe: ca. 57 cm Höhe: ca. 105 cm Sitzhöhe ca. 47 cm Armlehnenhöhe: ca. 70 cm *Farbabweichungen sind möglich
Lieferzeit: ca. 6-8 Wochen ab Werk
Der Tecta D40 Bauhaus Freischwinger nimmt unter allen ikonischen Entwürfen Marcel Breuers eine besondere Stellung ein. Ursprünglich wurde dieser Klassiker des Bauhaus um 1928 entworfen. Mit geschlossenen Augen könnte man seiner typischen organischen Form nachfahren und dabei eine elegante S-Kurve mit leicht abgeschrägten Querstrich, im oberen Drittel der Rückenlehne erfühlen. Erlebbare Dynamik, die in sich ruht. Denn alle Schwünge des Stahlrohrs finden ihr Gegenstück. Bogen-Schwung-Gegenschwung, die Konstruktion des D40 Stuhls vereint harmonisch alle Gegensätze. Ermöglicht wird dies durch eine für den Möbelbau revolutionäre Technik des gebogenen Stahlrohrs, die so zu ungeahnter Leichtigkeit führte. Im Jahre 1924 schrieb Marcel Breuer: „Ein Stuhl soll nicht horizontal-vertikal sein, auch nicht expressionistisch, auch nicht konstruktivistisch, er soll ein guter Stuhl sein, und dann passt er zu dem guten Tisch.” Breuer ließ sich auf keinerlei Kompromisse ein, so war die Verarbeitung des D40 Freischwingers entsprechend hochwertig. Die in der Weberei von Grete Reichert eigens hergestellten Eisengarngurte bestanden aus mehrfach gezwirnten Baumwollfäden, deren Halt und Schmutzresistenz durch den Einsatz von Paraffin erhöht wurde. Noch heute sind die Sitz- und Rückengurte des D40 Bauhaus Stuhls aus besonders strapazierfähigem Material gefertigt. Hier erschließt sich körperlich, was ein "guter" Stuhl zu leisten vermag. Marcel Breuer verband Perfektion von Konstruktion und Detail. Der Bauhaus-Meister wird zuvorderst mit einem Wirkstoff, Stahlrohr genannt und einem Prinzip: dem Kragstuhl, der als Initialzündung modernen Möbelbaus diente. „Die Entfesselung des Menschen vom starren Sitz wich der Entfesselung auf den schwebenden Sitz. Der Kragstuhl wurde zum Zeitsymbol. Doch damit wird man Marcel Lajos Breuer (1902-1981) nicht gerecht. Der Gestalter betrieb tatsächlich "Wesensforschung". Was soll, was kann ein modernes Möbel heute leisten. Dies war die Frage des Bauhauses. 1925 wurde Breuer als "Jungmeister" Leiter der Möbelwerkstatt in Dessau. Breuer ging es nicht ums Formale, auch wenn er höchsten Wert auf Details legte, ihm ging es um gedankliche Präzision. Dem Stahlrohr verhalf Breuer im Möbelbau zum Durchbruch, da der Designer als einer der ersten erkannte, dass unser Leben dynamischer geworden war und ebenso leichte wie bewegliche Lösungen verlangte. Der begeisterte Radsportfan nutzte zugleich das Modernste, was Architektur, Industrie und Gestaltung für einen neuen Zeitgeist aufbringen konnten. Design: Marcel Breuer Bauhaus Freischwinger mit Armlehnen Gestell: Stahlrohr vernickelt Sitz- und Rückengurte: Naturrohrgeflecht natur oder Outdoorstoff rot bzw. schwarz (100% Polyacryl)* Armlehnen Buche natur oder schwarz teflonbeschichtete Kufengleiter optional Abmessungen: Breite: ca. 53 cm Tiefe: ca. 61 cm Höhe: ca. 88 cm Sitzhöhe ca. 45 cm Armlehnhöhe: ca. 69 cm *Farbabweichungen sind möglich