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- Artikel-Nr.: 11937
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Der Tecta F51 Gropius Sessel ist nicht irgendein Sitzmöbel, er ist der ikonische Sessel für das Direktorenzimmer des Weimarer Bauhauses. Walter Gropius hatte dem Gebäude bereits die Dynamik der Moderne verliehen, entwarf ein kleines Gesamtkunstwerk aus Raum und Mobiliar, Wandteppich und Deckenleuchte. Nichts ist hier zufällig und alles nimmt Bezug aufeinander. Wer den isometrischen Aufriss des Direktorenzimmers (siehe Abbildung) studiert, sieht die Möbel als Teil eines dreidimensionalen Koordinatensystems. Durch diesen zentralen Raum des Weimarer Bauhauses sind alle wichtigen Gestalter gegangen, auch Mart Stam. Schon damals wurden sie bewusst oder unbewusst von der überkragenden Idee des F51 Sessels inspiriert. Die Kragarmkonstruktion des F51 könnte man als Vorläufer zu den hinterbeinlosen Stühlen von Mart Stam zählen oder als Vorwegnahme des Kufenhockerprinzips Marcel Breuers 1925. Die erste Kragstuhl-Idee stammt von Walter Gropius. Trotz seiner kubischen Formgebung ist die Anmutung des Gropius Sessels mit seinen schweren, jedoch schwebenden Polstern und dem klaren Tragwerk menschlich. Walter Gropius hat mit dem Modell F51 ein Stück Raum um uns greifbar gemacht und in eine geometrische Form gebracht. Es scheint, als ob der Architekt zwei C-förmige Körper so ineinander gesteckt hätte, dass sie weiterhin Spannung vermitteln. Das auskragende Tragwerk stemmt Sitzrücken- und Armlehnpolster vom Boden ab. Der F51 Sessel strahlt Ruhe und Dynamik zur gleichen Zeit aus und verweist damit auf die zukunftsweisende Entwurfshaltung des Architekten, der Überkommenes radikal in Frage stellte.
Abb.: isometrischer Aufriss des Direktorenzimmer Walter Gropius
Walter Gropius war Gründer und Denker der Bauhaus-Idee. Der Architekt verspottete überkommene Architektur gern als "Salonkunst". Selbst stammt er aus einer Familie großer Baumeister. Martin Gropius war sein Großonkel. Nach Abruch seines Architekturstudiums lernte Walter Gropius zunächst im Büro von Peter Behrens - wie übrigens auch Adolf Meyer, Mies van der Rohe und Le Corbusier. In kurzer Folge schuf Gropius das, was wir heute als Moderne bezeichnen. Einen entschiedenen Bruch von und mit den Konventionen der Vergangenheit. Seiner kritischen Haltung zur traditionellen Baukunst konnte er mit der Bauhaus-Gründung eine neue Denkschule entgegen setzen. 1919 wurde Gropius zum Direktor der Großherzoglich-Sächsischen Hochschule für Bildende Kunst im thüringischen Weimar ernannt und gab der neuen Schule den Namen „Staatliches Bauhaus in Weimar“. Gropius verfolgte den Ansatz den Einteilung von Lehrling und Meister zwar einzuhalten, aber beider Lehren miteinander zu verweben. Über die Disziplinen hinweg zu arbeiten, interdisziplinär und im Geist des Forschens und Experimentierens. So verstand es Walter Gropius die Ideen der Architektur in die Gestaltung von Möbeln zu übertragen. Seine Entwürfe zeichnen sich vor allem durch die einzigartige Durchdringung von Volumen und Linearität aus. Bis zu seiner Schließung im Jahre 1933 führte Gropius das Bauhaus. Danach emigrierte er 1934 nach Engalnd und 1937 nach Cambridge in die USA, um als Professor für Architektur an der Universität Havard zu lehren.
- Design: Walter Gropius
- F51 Gropius Sessel
- Gestell: Esche massiv, schwarz lackiert oder Nussbaum massiv
- Bezug: Stoff Divina Melange 180 anthrazit (100% Schurwolle) / Kavellerietuch (100% Schurwolle) / Hallingdall 130 grau (70% Schurwolle, 30% Viskose) oder Leder
- Bezugsfarbe: rot, grau, anthrazit, weiß, schwarz*
Abmessungen:
- Breite: ca. 70 cm
- Tiefe: ca. 70 cm
- Höhe: ca. 70 cm
- Sitzhöhe ca. 42 cm
*Farbabweichungen sind möglich
Produktkategorie: | Sessel |
Angaben zur Produktsicherheit:
Herstellerinformation:
TECTA Bruchhäuser & Drescher KG
Sohnreystraße 10
37697 Lauenförde
Deutschland
Tel: +49 (0) 5273 3789 0
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